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Montag, 25.05.2020

14:00 bis 14:45 Uhr

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Das Mühlviertel zeichnet sich durch eine hügelige Landschaft aus, die abwechselnd mit Wäldern und Feldern durchzogen ist. | Bildquelle: BR

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Bilder einer Landschaft

Im Mühlviertel

Eine Kulturlandschaft mit kargen Böden und rauem Klima im Herzen mitten Europas im Dreiländereck an der bayerisch-österreich-tschechischen Grenze - und: Heimat Adalbert Stifters.

Mitwirkende

 
Redaktion Peter Giesecke
Als "Land der herrlichen Wälder" hat Adalbert Stifter seine Heimat beschrieben. In Oberplan 1805 geboren kehrt er, der den Großteil seines Lebens in Wien und Linz verbracht hat, in seinen Erzählungen und Romanen immer wieder in den Böhmerwald zurück. In die einsame Landschaft und zu den sanften Hügeln und Bergen, zu dem rauen Klima und den steinigen Böden, denen Fruchtbares abzuringen härter ist als anderswo – hier im Dreiländereck an der bayerisch-österreichisch-tschechischen Grenze.
Nach wie vor ist das Land bäuerlich geblieben – und erfindungsreich: Um die Landwirtschaft am Leben zu erhalten, haben Bauern mit Erfolg damit angefangen Kräuter anzupflanzen, die sie in einer Genossenschaft vermarkten. Geprägt wird das Mühlviertel bis heute von kleinen Orten wie Helfenberg, wo das Gasthaus zum Haudum, dessen Grundfeste bis ins 15. Jahrhundert zurückreichen, noch der Mittelpunkt des Dorflebens ist. Eine Hopfengegend ist das Mühlviertel geblieben – in Hofstetten braut die Familie Krammer seit sechs Generationen Bier in der ältesten Brauerei Österreichs.
Die Burg Clam hat als eine der wenigen Burgen im Mühlviertel jedem Angriff standgehalten. Im 15. Jahrhundert ging die Anlage an die Familie Clam-Martinic, die sie bis zum heutigen Tag bewohnt.

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