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Beethovens Neunte und der Europatag Das Stück der Stunde

Vor rund zweihundert Jahren schrieb ein störrischer deutscher Komponist in Österreich eine Melodie, die bis heute Millionen umschlingt. Seit 1972 ist sie die offizielle Europahymne. Taugt ihr Urheber zu einem Vorbild? Kann die Hymne musikalischer Motor für europäische Identität sein? Und das in Zeiten, die für Europa eine extreme Herausforderung sind?

Flaggen vor dem Europaparlament | Bildquelle: picture-alliance/dpa

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Er war ein Aufbrausender, ein Ungestümer, ein Ausbund an Sturheit. Keiner, mit dem Zeitgenossen es bequem hatten. Etwa, wenn er in seinen späteren Jahren im Kaffeehaus die Anwesenheit anderer Menschen in der Nähe nicht ertrug – da spuckte er dann gern wiederholt auf den Boden, um die Unerwünschten wegzuekeln. Social distancing à la Ludwig van Beethoven: So funktioniert’s. Geizig war dieser große Komponist und Verehrer großer Geister zudem, er konnte sich äußerst kleingeistig aufregen, wenn ein Brötchen ihm zu teuer war – obwohl er sich doch für seine Musikstücke fürstlich bezahlen ließ und eigentlich nicht jede Münze hätte umdrehen müssen. Hinzu kommt: Das, was zu einem menschlichen Miteinander besonders gehört, das Zuhören – das war ihm wegen seiner Ertaubung schon relativ früh nicht mehr wirklich möglich. Aber in Diskussionen, die er gern mit Redakteuren von Wiener Zeitungen führte, bevorzugt über Politik, nutzte er seine Schwerhörigkeit aus, um andere niederzureden. Während die Gesprächspartner mühsam aufschrieben, was sie ihm sagen wollten, soll Beethoven besonders nachdrücklich und schnell weitergeredet haben.

Ein inniger Betonkopf

Beethoven und Goethe treffen sich in Teplitz, 1812 | Bildquelle: picture alliance / akg Beethoven und Goethe in Teplitz | Bildquelle: picture alliance / akg Auch Verehrer der Musik Beethovens kommen bei manchen Geschichten über den Komponisten ins Grübeln. Ein mehr als schwieriger Charakter, dieser Betonkopf aus Bonn, dieser wandelnde Ellbogen, dieser Trotzbrocken. Einer, der die Menschlichkeit pries und die Menschen nicht leiden konnte. Der davon träumte, Standesschranken niederzureißen, aber nie müde wurde, seine eigene Besonderheit herauszustellen. Ein Meister schroffer Manieren, der bei einem Spaziergang mit Goethe im böhmischen Heilbad Teplitz der Kaiserin samt Hofstaat nicht Platz machen wollte, sondern einfach mitten durch die hohe Gesellschaft hindurch schritt – und der über seinen Schüler, den Erzherzog Rudolph, trotzdem enge und einträgliche Kontakte zum kaiserlichen Hof hielt. Ein wandelnder Widerspruch, "eine ganz ungebändigte Persönlichkeit", wie Goethe fand. Aber eben auch ein Künstler, wie er "energischer, inniger" noch keinen anderen gesehen habe.

Die Kluft zwischen Mensch und Werk

Man weiß, dass Künstler nicht immer das beste Vorbild sind. Das Phänomen gibt es bis heute – wenn etwa der Pianist Keith Jarrett, ein Nachfolger Beethovens als bewunderter Klavier-Improvisator, einerseits himmlische Momente pianistischer Schönheit aus dem Moment entstehen lässt – und einige Atemzüge später sein Publikum wild beschimpft, weil jemand gewagt hat zu husten. Es gab aber weitaus drastischere Beispiele als diese beiden. Etwa Richard Wagner, der so überweltlich schöne Harmonien wie in "Tristan und Isolde" schreiben konnte, aber einen widerlichen Antisemitismus predigte. Ein besonders krasser Fall ist der italienische Komponist Carlo Gesualdo, ein Fürst Anfang des 17. Jahrhunderts, der hinreißend schöne Madrigale schrieb, in denen die allerkühnsten Harmonien ganz mild klingen – und der, als er herausfand, dass seine Frau ihn betrog, überhaupt nicht mild war: Er ließ sie und ihren Liebhaber mit Dolchstichen ermorden und legte dabei möglicherweise sogar selbst Hand an. Dagegen kann einem doch ein mürrischer Individualist, der in einem Wiener Kaffeehaus unablässig auf den Boden spuckt, geradezu ans Herz wachsen!

Elysium light

Beethovens Neunte Symphonie, Autograph | Bildquelle: picture-alliance/dpa "Seid umschlungen, Millionen!" – Seite aus dem Autograph von Beethovens Neunter | Bildquelle: picture-alliance/dpa Beethoven und sein Werk stehen in den Augen vieler für eine bessere Welt – vor allem eines seiner Werke: die Neunte Symphonie. Und genauer: ihr Finalsatz. Die Vertonung von Schillers "Ode an die Freude" brachte es 1972 zur Hymne des Europarats und 1985 zur offiziellen Hymne der Europäischen Gemeinschaft. Sie soll dabei für die Werte Freiheit, Frieden und Solidarität stehen und keine Nationalhymne der Mitgliedsstaaten ersetzen. Wenn sie erklingt, dann in einer Rumpfversion: Herbert von Karajan bearbeitete einst die Takte 140 bis 187 – unter anderem für Blasorchester und für Symphonieorchester. Der Text bleibt dabei außen vor – um keine der in Europa gesprochenen Sprachen zu bevorzugen. Elysium light – politisch korrekt und für praktische Zwecke reduziert.

Monstrum und Heiligtum

Denn das Original ist mindestens unhandlich. Ein Heiligtum und Monstrum zugleich. 940 Takte! Das sind, je nach Dirigent, 22 bis 27 Minuten Musik. Das ist fast so lang wie alle vier Sätze von Beethovens Erster Symphonie zusammen. Oder wie Mozarts große g-Moll-Symphonie. Ungekannte Ausmaße, ungekannte Form: Für den vierten Satz nahm er Gesangssolisten und einen Chor hinzu. Von der Hybrid-Form aus Symphonie und Kantate versprach er sich eine andere Reichweite: einen musikalischen Motor mit mehr Kraft.

Sound für neue Zeiten

Wien, Theater am Kärtnertor. Zeichnung, um 1860, von Ferdinand Weckbrodt  | Bildquelle: picture-alliance/akg Hier wurde die Neunte uraufgeführt: das Kärtnertor-Theater in Wien | Bildquelle: picture-alliance/akg Es war ein Musikstück für neue Zeiten: Als die "Neunte" am 7. Mai 1824 im Wiener Theater am Kärntnertor uraufgeführt wurde, stand das Werk nicht in der italienisch geprägten Schreibung "Sinfonie" auf den Plakaten, sondern in der später von den Romantikern bevorzugten Schreibung "Symphonie": "Große Symphonie, mit im Finale eintretenden Solo- und Chorstimmen, auf Schiller's Lied, an die Freude." Töne wurden Weltanschauung – und wuchsen weit über sich hinaus. Das brachte viel Widersprüchliches mit sich. Kaum ein Musikstück wird in so vielen Teilen der Welt so viel geliebt und verehrt – und kaum eines ist übler missbraucht worden.

Geliebt und Missbraucht

Für die Verehrung der Neunten ist nicht zuletzt Japan berühmt, wo deutsche Kriegsgefangene das Werk 1918 in einem Lager zum ersten Mal aufführten und seit vielen Jahrzehnten ein riesiger Kult um die Symphonie getrieben wird: Nicht nur spielen das Stück, wie bei uns, Orchester im ganzen Land zum Jahresende. In Osaka finden seit 1983 stets am ersten Dezembersonntag zehntausend Japaner zusammen, um die Ode zu singen: natürlich auf Deutsch; und der Riesenchor besteht vorwiegend aus Amateuren. Missbraucht wurde die Neunte in Diktaturen: Am 19. April 1942, am Vorabend von Hitlers 53. Geburtstag, dirigierte Wilhelm Furtwängler – der nach eigener Schilderung von Propagandaminister Goebbels dazu gedrängt worden war – die Neunte in der alten Berliner Philharmonie vor hohen Parteimitgliedern in ihren Uniformen, und zwar am Nachmittag, da bei Einbruch der Nacht Luftangriffe zu erwarten waren. Joseph Goebbels pries bei dieser Gelegenheit die "Klänge der heroischsten Titanenmusik, die je einem faustischen deutschen Herzen entströmten" – zu einer Zeit, in der gehorsame Deutsche in Konzentrationslagern Millionen von Menschen bestialisch ermordeten. 1974 usurpierten die rassistischen, folternden und unterdrückenden Machthaber im damaligen Rhodesien eine 16-taktige Kurzfassung von Beethovens Melodie als Nationalhymne.

"Song of Joy"

Einige Jahre zuvor hatte der spanische Sänger Miguel Rios einen kitschig-weichgespülten Vierminuten-Welthit aus Beethovens Vorlage gemacht – Titel: "Song of Joy", rechtzeitig zum 200. Geburtstag des Komponisten. Ein Stück offenbar für viele Zwecke. Wie es gerade passt? Selbst in zerstückelten Versionen reißt es mit. Vielleicht ist Beethovens Freudenthema die effektvollste Melodie, die je geschrieben wurde.

Schillers Ode "An die Freude"

Historische Landkarte von Europa zur Zeit von Napoleon I, 1820, historische Illustration | Bildquelle: picture alliance/imageBROKER Europa um 1820 – historische Landkarte | Bildquelle: picture alliance/imageBROKER 1785 verfasste Friedrich Schiller das Gedicht "An die Freude". Wenige Jahre später berichtete ein Bonner Freund Beethovens, dass der Komponist diese Ode vertonen wolle. Erst dreißig Jahre danach wiederum – Ende 1823 – entschied sich Beethoven endgültig dafür, sie ins Finale seiner Neunten Symphonie zu integrieren. Im Herbst 1822 hatte er schon einen ersten Entwurf des Themas notiert, sich aber offenbar noch lange mit Überlegungen getragen, doch noch ein rein instrumentales Finale für die Symphonie zu wählen. Doch es ging ihm um die Menschheitsbotschaft. Und das ist eine, die über politische und religiöse Grenzen hinweg anspricht. Der von den Ideen der Französischen Revolution begeisterte Beethoven, ein getaufter, aber nicht praktizierender Katholik, interessierte sich auch für andere Religionen, las unter anderem ein zeitgenössisches Buch über Brahmanismus. Schillers Text ist mit unterschiedlichen religiösen Vorstellungen vereinbar, er verwischt Gott und Götter, integriert elegant die griechische Mythologie und spricht von einem "lieben Vater" überm Sternenzelt, also einem Gott, der nicht straft. In seinem 15. Streichquartett, ein Jahr nach Entstehen der Neunten, widmet Beethoven den wunderschönen langsamen Satz nicht Gott, sondern der "Gottheit": "Heiliger Dankgesang eines Genesenen an die Gottheit". Nicht ums Jenseits geht es, sondern um die Welt, in der wir leben.

Bettler werden Fürstenbrüder

Kurz gefasst: "Alle Menschen werden Brüder". Dieser Schlüsselsatz tauchte übrigens in Friedrich Schillers erster Version der Ode nicht auf. Da hieß es noch "Bettler werden Fürstenbrüder! / Wo dein sanfter Flügel weilt". 1803 jedoch fühlte sich Schiller bemüßigt, diese Stelle und andere abzumildern. Beethoven griff zwar vorwiegend auf die Frühfassung zurück. Aber an dieser Stelle wich er davon ab. Die alte Version hätte die Gesamtaussage zu sehr reduziert auf die Aufhebung von Klassenschranken. Und sie wäre für heutige Ohren merkwürdig zeitfern: Bettler haben wir noch, Fürsten herrschen nicht mehr.

Warum eigentlich keine Schwestern?

Eine Marmor-Büste von Friedrich Schiller | Bildquelle: picture-alliance/dpa Marmorbüste von Friedrich von Schiller | Bildquelle: picture-alliance/dpa Die Zeit ist nicht so sehr über Beethoven wie über Schiller hinweggegangen. "Brüder". Warum keine Schwestern? Heutige Hörerinnen und Hörer der Sinfonie werden dem Text mit Skepsis begegnen. Es ist der Text einer Männerwelt – und spätestens bei den Zeilen "Wer ein holdes Weib errungen, / Mische seinen Jubel ein" kann frau/man nur mit den Achseln zucken. Ein Text eben mit dem historischen Abstand von über zweihundert Jahren, den man sich ins Heute übersetzen muss. Auch die "Freude". Ist die überhaupt noch zeitgemäß? Das Wort ist für viele hohl geworden, angesichts allzu vieler Festreden mit Formeln wie "Es ist mir eine besondere Freude …". Freude: Das ist das Klischee, das alle draufhaben, die anderen schmeicheln wollen. Eines ist das bei Beethoven und Schiller Gemeinte gewiss nicht: Spaß. Dieses Wort steht für kurzweiliges Vergnügen, für Zeitvertreib. Die Freude aus Schillers Ode ist eine dauerhafte und wesentliche Gestimmtheit: Gemeint ist ein kollektives Glücksgefühl freier Menschen. Also etwas, das etwa in Zeiten der Corona-Pandemie verloren zu gehen droht.

Das Stück der Stunde

Deshalb ist die Neunte das Stück der Stunde, gerade wenn sie als Symbol für die Werte Europas steht. Gemeinschaftlichkeit, Zusammenhalt braucht die Welt im Moment mehr denn je, angesichts einer Krise, die nicht vor nationalen Grenzen Halt macht. Europa steht vor einer besonderen Belastungsprobe durch die Unterschiede im Umgang mit der Krise und die unterschiedlichen Vorstellungen, wie sich finanzielle Lasten fair verteilen lassen. Und wie immer spielt diese Krise auch Autokraten in die Hände. Da ist eine Hymne mit humanen, weit über das Nationale hinausgehenden Werten genau das Richtige. Aber wirklich in der Version der Europahymne? Die Takte 140 bis 187. 48 Takte von 940! Gewiss: Es ist eine besonders eingängige, sogar liebliche Stelle. Auch im Original schweigt der Chor da noch. Keine Sprachbarriere. Auch keine allzu bedrohliche Wucht. Sehr handlich, gut einsetzbar. Dauert rund zwei Minuten, das hält jeder Festakt aus. Die Version für Streichorchester ist klanglich geschmackvoll (ganz im Unterschied zu der Tschingderassa-Bumm-Fassung für Blasorchester). Aber wie alle Instant-Versionen großer Werke schreit die Europahymne geradezu nach dem Original.

Scheusslicher Salat

Dieses Original, die Musik, in die Beethoven Schillers Ode setzte, hat viele zur Verzückung und manchen zur Verzweiflung gebracht. Nicht zuletzt Generationen von Sängern, denn wo soll man atmen in diesem Stück? Und dann das berüchtigte hohe A der Soprane! Thomas Mann brachte "keine Liebe auf für den verzettelten letzten, den Variationensatz". Der in München lange Zeit verehrte Dirigent Sergiu Celibidache erkannte im Finale der Neunten einen "scheußlichen Salat". Das deckt sich mit dem Verdikt des Beethoven-Zeitgenossen Louis Spohr: "Monströs", "geschmacklos" und "trivial" sind die Adjektive, die er für die Vertonung von Schillers Ode fand.

Das Elysium ist nicht geschenkt

Beethovens Musik in diesem Satz ist aus guten Gründen eine Zumutung. Sie soll lang und widersprüchlich sein, soll anstrengen. Schließlich geht es um eine Sache, die alles andere als selbstverständlich ist. Beethoven ging mit diesem Stück nicht nur an Grenzen, sondern er überschritt sie bewusst. Diese Musik fordert extreme Anstrengung. Doch das hat nichts mit der Titanenhaftigkeit zu tun, die Diktatoren und ihre Handlanger so gern hervorkehren, sondern mit einem zutiefst menschlichen Mühen. Der belgische Dirigent und Musikwissenschaftler Jan Caeyers nennt in seinem hervorragenden Buch "Beethoven. Der einsame Revolutionär" die Neunte Beethovens ein "philosophisch-musikalisches Manifest zur Überwindung der Einsamkeit" – ein Werk, das, so Caeyers, "ein gequälter Mensch" schrieb, "den das Leben nicht gerade mit Freuden überhäufte". Fest steht: Das Elysium ist nicht geschenkt.

Das innig Wilde

Aquarellierte Zeichnung von Joseph Weidner | Bildquelle: Beethoven-Haus Bonn, Sammlung H. C. Bodmer Beethoven von hinten – Aquarellierte Zeichnung von Joseph Weidner | Bildquelle: Beethoven-Haus Bonn, Sammlung H. C. Bodmer Deshalb ein musikalischer Kampf von beinahe tausend Takten. Deshalb die Zerklüftetheit eines Satzes, der sich nicht mit einer oder zwei Anweisungen begnügt, sondern der die folgenden präzisen Überschriften über seinen Abschnitten trägt: "Presto – Allegro assai – Allegro assai vivace (alla Marcia) – Andante maestoso – Adagio ma non troppo ma divoto – Allegro energico e sempre ben marcato – Allegro ma non tanto – Presto – Maestoso – Prestissimo." Es gibt nicht nur Fortissimo und "alla Marcia" in diesem Satz, sondern ein ganzes Kaleidoskop menschlicher Empfindungen, ganz nach Beethovens Prinzip: Gefühle, ja bitte, aber so heftig wie möglich! Auch die schönen! "Energisch" und "innig": Das waren Goethes Worte über Beethoven. Kann man innig und energisch zugleich sein? Beethoven konnte. Und seine wildeste Musik ist nur dann richtiger Beethoven, wenn auch die Wildheit sich mit größter Innigkeit gestaltet.

Gemeinschaft der Vereinzelten

Das bewegt die Menschen. Diese Musik ist existentiell. Das wird in diesen Tagen spürbar, wenn Musiker von ihren Balkonen herab das Freudenthema anstimmen und in ihm eine zurzeit sonst kaum lebbare Gemeinschaftlichkeit finden. Das sind die eigentlichen Europahymnen: die Versionen der "Ode an die Freude", die auf Balkonen dieser Welt und in Wohnzimmern erklingen. Und hoffentlich bald wieder in Konzertsälen in der vollständigen Fassung, möglichst sensibel und wenig triumphal interpretiert. Gegen die Demagogen aus unterschiedlichen politischen Lagern, die meinen, sie könnten Europa verachten und die liberale Demokratie aushöhlen, hilft nur eines, das Beethoven auch bei Bedarf vormachte: distancing. Wenn möglich, ohne auf den Boden zu spucken. Aber unbedingt innig und energisch.

Kommentare (1)

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Samstag, 09.Mai, 16:30 Uhr

Raúl Torres (Mexiko)

Schönheitsfehler

Die Anekdote, Beethoven habe ein unangemessenes Betragen beim Hof in Teplitz gezeigt —im Gegensatz zu Gœthe— ist eine Erfindung Bettina Brentanos, und verdient nicht weiter verbreitet zu werden.
Ansonsten sehr interessanter Aufsatz!

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